
Die richtige Temperatur einstellen: Eine bessere Methode zur Handhabung von PET-Preforms
Wer bereits Erfahrung mit der Hochgeschwindigkeitsblasverarbeitung hat, kennt die Herausforderungen. Man versucht, den Mittelpunkt des PET-Preforms so stark zu erhitzen, dass das Material geblasen werden kann – doch man hat gleichzeitig Angst, die Außenwand zu verbrennen. Es handelt sich dabei um ein ständiges Gleichgewichtsproblem.
Für diejenigen, die SMI SR 8-Blasgeräte oder Husky HyPET-Systeme verwenden, haben wir einen anderen Ansatz gewählt. Anstatt einfach mehr Wärme auf das Problem zu bringen, haben wir das Infrarot-Spektrum geändert. Wir konzentrieren uns auf genau die Wellenlängen, die das PET-Polymer am besten absorbiert.
Über die Leistung der Lampen
Wir bauen diese Lampen mit hoher Leistungsfähigkeit – schließlich kann man es sich nicht leisten, die Arbeitsgeschwindigkeit zu verringern. Durch den Einsatz von Hochspannungsanlagen entsteht eine höhere Wärmestärke pro Millimeter. Dadurch erreicht die Lampe ihre Betriebstemperatur schneller.
Aber hier liegt das Problem: Die Stromversorgung muss der Leistung der Lampe entsprechen. Wenn man versucht, das System zu „betrügen“, indem man die Spannung erhöht, um etwas mehr Geschwindigkeit zu erzielen, wird die Lampe nur schneller zerstört. Das ist ein Kompromiss, der meist nicht lohnenswert ist.
Das Geheimnis liegt im Glas
Wir verwenden hochreines Quarzglas – dieses kann die thermischen Belastungen durch schnelle Zyklen ohne Risse überstehen. Doch das eigentliche Geheimnis liegt in der inneren Beschichtung. Wir haben eine spezielle Brechungsschicht hinzugefügt, die die Infrarotenergie tiefer in die Wand des Preforms drückt. Dadurch entfällt das lästige Problem der ungleichen Wandstärke oder der perlmuttfarbenen Defekte, die dem Flaschenaussehen schaden können. Zudem verwenden wir Standard-R7- oder Sk15-Anschlüsse. Sie lassen sich einfach einsetzen – ohne Umrüstungen oder Ärger.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Eine größere Penetrationskraft bedeutet auch eine intensivere Strahlungswärme. Das ist ideal für dickere Preforms – doch es stellt zugleich mehr Anforderungen an die Kühlventilatoren. Wenn die Luftzufuhr nicht richtig eingestellt ist, kann der Lampenkörper zu heiß werden.
Bitte tun Sie Ihrem Team einen Gefallen: Überprüfen Sie die Reflexoren nach jedem Schichtwechsel. Ein schmutziger Reflektor mindert die Effektivität der Beschichtung. In diesem Fall muss die Lampe bei derselben Temperatur länger arbeiten – dadurch verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe. Halten Sie die Reflexoren sauber, dann werden sie Ihnen gute Dienste leisten.