
Die richtige Temperatur erzielen – eine bessere Methode zur Erwärmung der PET-Präformen
Wenn Sie bereits Erfahrung mit den SIG Blomax-Modellen (4, 6 oder 8) oder den Husky HyPET-Modellen haben, kennen Sie das Problem: Man versucht, die Mitte der PET-Präform so stark zu erhitzen, dass sie geblasen werden kann. Doch bevor der Kern bereit ist, ist die Oberfläche bereits überhitzt. Dadurch entstehen ärgerliche perlförmige Muster auf der Oberfläche – außerdem sind bestimmte Stellen der Präform besonders dick, während andere Stellen sehr dünn sind. Das ist frustrierend. Man braucht nicht einfach nur „mehr Wärme“ – man braucht eine Wärmequelle, die tatsächlich bis ins Innere des Kunststoffs vordringt.
Der Trick für eine tiefe Erwärmung
Standard-Halogenröhren heizen hauptsächlich die Oberfläche. Wir gehen anders vor: Wir haben die Zusammensetzung des Quarzes in unseren Lampen angepasst, sodass das Licht eher im langwelligen Infrarotspektrum liegt. Mit anderen Worten: Die Wärme dringt tiefer in den Kunststoff ein. Anstatt die Außenseite zu verbrennen, wird die Präform von innen heraus erwärmt. Zudem wurden diese Lampen so konstruiert, dass sie eine hohe Leistung aufweisen. Wenn man die Lampen auf maximale Spannung stellt, ist der Wärmestrom sehr intensiv. Dadurch erreichen die Präformen ihre Erhitzungstemperatur schneller – man kann somit die Produktionszyklen verkürzen, ohne sich um Qualitätsprobleme sorgen zu müssen.
Keine Probleme bei der Installation
Niemand möchte sein Wochenende damit verbringen, Lampenhalter zu modifizieren. Unsere Lampen sind einfache Ersatzteile – man muss sie einfach nur anschließen. Wir verwenden standardmäßige R7s- oder SK15-Stecker. Zudem verwenden wir hochwertiges Quarzglas – schließlich arbeiten diese Maschinen sehr schnell, und der thermische Schock kann bei billigeren Lampen zu Schäden führen. Wir achten auch penibel auf die Größe der Lampen – wenn sie nur zwei oder drei Millimeter falsch sitzen, passen sie nicht richtig in das Ofengestell. Das führt zu „Kaltstellen“ und ungleichmäßiger Erwärmung. Wir halten die Toleranzen daher eng, damit die Lampen immer perfekt passen.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Mehr Erwärmungskraft ist zwar gut – doch das bedeutet auch, dass die Ofenkammer heißer wird. Wenn die Kühlventilatoren verstopft sind oder nicht mehr ausreichen, steigt die Umgebungstemperatur an. Achten Sie darauf, dass der Luftstrom ordentlich funktioniert – sonst können die Enden der Lampen viel zu früh beschädigt werden.
Und ein Profi-Tipp: Halten Sie das Quarzglas sauber. Eine einzige Fingerabdruckspur oder ein Ölfleck kann zu Hotspots führen – dadurch können die Lampen beschädigt werden. Reinigen Sie die Lampen regelmäßig, dann halten sie länger.