
Man sieht das in jeder Schicht: Die Preforms werden durch den Heiztunnel geführt – und man weiß, dass der Fehlerbereich sehr eng ist. Wenn die Aufwärmzeit zu lang wird, beeinträchtigt das die Gesamtbearbeitungszeit. Wenn die Temperatur nicht konstant bleibt, entstehen Unregelmäßigkeiten bei der Kristallisation des PET-Materials oder es entstehen Probleme mit den Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen des Preforms. Halogen- und Quarzlampen funktionieren zwar weiterhin, doch die Energiekosten sowie der Austausch der Lampen steigen ständig an. Der Umstieg auf NIR-Heizsysteme ist daher keine riskante Entscheidung – es handelt sich dabei um eine Lösung für Kostenprobleme, die bereits im Voraus abgeschätzt werden können.
Was wirklich wichtig ist: Man benötigt Energie, die genau zur Absorption des Materials passt, sowie einen Prozess, der stabil bleibt. Unsere NIR-Emitter treffen genau auf den Absorptionspeak des PET-Materials – dadurch wird mehr Energie als Wärme innerhalb der Preformwand genutzt, anstatt als unnötige Wärme in den Heiztunnel abzugeben. Dadurch wird die Erreichung der gewünschten Temperatur beschleunigt, die Kontrolle über die Temperatur wird verbessert und die Leistung bleibt konstant – und das bei geringeren Energiekosten.
Wir fertigen die Emitter in den Maßen an, die vom Hersteller vorgeschrieben werden – mit derselben Befestigung, derselben Anschlussmöglichkeit und im gleichen Spannungsbereich wie von den Maschinenherstellern erwartet – Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI oder Nissei ASB. Es ist also ein echter Ersatz ohne Umbauten oder Neuentwicklungen. Dadurch bleibt das Heizprofil der Maschine unverändert.
Der Grund dafür, warum dieses System in der Praxis funktioniert, ist einfach: Weniger Wärme, bessere Kontrolle. NIR konzentriert die Energie dort, wo sie benötigt wird – dadurch bleibt der Heiztunnel kühler, die Lampen halten länger und das Temperaturfenster wird enger. Das Ergebnis sind weniger Ausschussprodukte sowie geringere Energiekosten. Wir haben bereits Reduzierungen von mehreren Prozentpunkten beim Energieverbrauch bei Standardproduktionszyklen festgestellt. Zudem halten die Lampen Tausende von Stunden lang. Der Aufpreis für dieses System lohnt sich durch weniger Ersatzteile, weniger Stillstandzeiten für den Lampenaustausch sowie eine stabile Leistung bei höheren Geschwindigkeiten.
Der Aufbau des Systems selbst ist einfach – doch man muss auf das aktuelle Heizprofil sowie die Steuerungseinstellungen der Maschine achten. NIR verändert die Wärmeverteilung – daher könnte es notwendig sein, die Einstellungen für die Zoneabstimmung sowie die Fördergeschwindigkeit anzupassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wir liefern die Emitter, die Befestigungsbauteile sowie die Ausgangswerte für die Einstellungen.
Planen Sie zunächst einen kurzen Testlauf, bevor Sie mit der vollständigen Produktion beginnen.