
Warum Ihre Infrarotheizer ständig kaputtgehen – und wie man das behebt Haben Sie schon bemerkt, dass die Infrarotheizer im Badezimmer immer an derselben Stelle ausfallen? Meistens liegt das Problem an der Verbindungsstelle der Drähte. Stellen Sie sich vor: Ein Heizelement mit hoher Leistungsteigerung befindet sich in einem Raum voller Dampf und Feuchtigkeit. Das ist eine extrem schwierige Umgebung für solche Geräte. Die meisten billigen Heizer werden in der Fabrik schnell zusammengebaut – dabei wird die Abdichtung der Drähte oft vernachlässigt. Dadurch bleiben die Verbindungsstellen ungeschützt – und genau dort beginnt das Problem. Feuchtigkeit und Sauerstoff dringen ein. Die Isolierung wird brüchig, beginnt zu Rissen zu gehen – letztendlich kommt es zu einem Kurzschluss. Es handelt sich dabei um einen langsamen Zerfall des Heizers. Was actually passiert hinter den Kulissen? Der Temperaturunterschied zwischen dem Quarztube und den äußeren Leitungen ist enorm. Wenn die Abdichtung nicht luftdicht ist, ermöglicht das dem Wasserdampf, die Isolierung der Drähte zu zerstören. Ich sehe das ständig bei „Billig-Heizern“. Die Drähte werden einfach in eine Kunststoffbox gesteckt – und das soll dann ausreichen. Doch sobald die Isolierung durchbrennt, entsteht ein Funkenflug. Das ist definitiv nichts, was man in einem Badezimmer haben möchte. Die professionelle Lösung besteht darin, hochtemperaturbeständiges Silikon oder Keramikmaterial zu verwenden. Dadurch entsteint eine physische Barriere, die die Luft aussperrt. Indem die Leitdrähte direkt mit den Endkappen des Quarztubes verbunden werden, bleibt die Verbindung schutzbedürftig. Alles bleibt stabil. Die „billige“ Lösung – doch sie führt zum Versagen Man könnte meinen, man könnte einfach etwas Heat-Shrink-Tubing um die Drähte wickeln – doch das funktioniert nicht. Für eine echte Abdichtung sind spezielle Materialien sowie bestimmte Temperaturen notwendig. Wenn das Dichtmittel schneller expandiert als das Quarztube beim Erhitzen, wird die Isolierung zerreißen. Wir verwenden Materialien, die sich mit dem Glas in demselben Maße ausdehnen und zusammenziehen. Es handelt sich dabei um ein feines Detail – doch genau das macht den Unterschied zwischen einem Heizer, der zehn Jahre hält, und einem, der nur zehn Wochen hält. Natürlich bedeutet das mehr Arbeit in der Produktion – und auch höhere Kosten. Doch es ist die einzige Möglichkeit, diesen „langsamen Zerfall“ zu verhindern. Wenn Sie Heizer für ein großes Projekt auswählen, tun Sie sich selbst einen Gefallen und prüfen Sie das verwendete Dichtmaterial. Wenn die Drähte dort, wo sie in den Quarztube eingeführt werden, ungeschützt sind, werden sie früher oder später versagen. Es ist nur eine Frage der Zeit.