
Warum wir unsere 1500-Watt-Hitzequellen so konstruiert haben, dass sie repariert werden können – und nicht weggeworfen müssen
Als wir an der Entwicklung unserer 1500-Watt-Hitzequellen für Pavillons arbeiteten, dachten wir nicht vom ersten Tag an. Wir dachten vielmehr an die fünfte Jahreszeit.
Die meisten Infrarotheizungen sind im Grunde genommen versiegelte Geräte. Sie funktionieren großartig – bis irgendwann der Heizelement ausfällt. Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als das ganze Gerät wegzuwerfen, denn man kann nicht hineinkommen, um es zu reparieren.
Das ist doch schade. Deshalb haben wir etwas anderes gemacht: Wir haben modulare Heizeeinheiten entwickelt.
Die richtige Menge an Wärme
Wir haben uns für 1500 Watt entschieden – das ist genau die richtige Leistung für einen Pavillon. Die Heizung ist stark genug, um einen auch dann warmzuhalten, wenn der Wind durch den Außenbereich weht. Gleichzeitig wird dadurch nicht die Sicherung im Haus ausgelöst.
Außerdem verwenden wir Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Anstatt versuchen zu wollen, die kalte Nachtluft zu erwärmen (was eigentlich unmöglich ist), gelangt die Wärme direkt zu einem. Es fühlt sich an, als würde man in einem Sonnenstrahl stehen.
Keine Probleme mehr bei der Reparatur
Wartungsarbeiten sollten nicht wie eine Operation sein. Mit unserer modularen Konstruktion muss man das ganze Gerät nicht auseinandernehmen. Wenn nach einigen Jahren ein Heizelement ausfällt, kann man einfach das Heizeelement samt Verkabelung herausnehmen. Kein Löten nötig – und keine Probleme mit rostigen Schrauben. Man tauscht einfach das alte Modul gegen ein neues aus. Das dauert nur ein paar Minuten – danach kann man wieder weitermachen.
Der Trade-off
Es gibt allerdings einen Nachteil: Hochleistungs-Heizeelemente werden extrem heiß. Damit der Austausch möglich bleibt, ohne dass alles schmilzt, mussten wir verstärkte Isoliermaterialien verwenden. Dadurch wird die Heizung etwas größer als einige der schlanken, integrierten Geräte. Aber ehrlich gesagt: Ein etwas größeres Gerät ist ein angemessener Preis dafür, dass man das Gerät tatsächlich reparieren kann.
Langfristig gesehen
Vielleicht bemerkt man den Unterschied heute noch nicht. Doch im dritten oder vierten Winter wird man froh sein, dass wir so vorgegangen sind. Anstatt die ganze Anlage vom Deckenboden zu entfernen und von vorne anzufangen, kann man einfach die Heizeelemente austauschen. Die Verkabelung bleibt dabei erhalten – und man spart Geld und Zeit. Zudem vermeidet man, dass Metallteile in Deponien landen.